Mit Respekt und Vertrauen – Glaube als Ressource in der Betreuungsarbeit

In der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen spielt der Glaube oft eine sehr bedeutende Rolle. Ältere Menschen haben häufig bereits einen Großteil ihres Lebens mit einer bestimmten Weltanschauung oder Glaubensrichtung verbracht. Für viele von ihnen ist der Glaube eine zentrale Quelle der Orientierung, des Trostes und der Hoffnung, besonders in herausfordernden Lebensphasen wie Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder dem Verlust von Angehörigen.

Der Glaube kann den älteren Menschen helfen, den Lebensabschnitt der Pflege mit mehr Akzeptanz und einer positiven Haltung zu bewältigen. In vielen Fällen fungiert er als ein sicherer Anker inmitten von Unsicherheiten und Veränderungen. Gleichzeitig bieten religiöse Rituale eine Möglichkeit, weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen und sich in einer schwierigen Situation besser zurechtzufinden. Insbesondere im höheren Alter, wenn der Körper schwächer wird und die sozialen Kontakte sich verringern, bietet der Glaube denjenigen, die ihn leben, oftmals auch eine stabile emotionale Unterstützung.

Inhalte:

  • Bedeutung des Glaubens für ältere Menschen
    • Glaube als Quelle für Trost, Hoffnung und Lebensqualität
    • Verbindungsaufbau über den Glauben

Methoden:      

  • Impulsreferat
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Diskussionen
  • Arbeit an Fallbeispielen
  • Übungen

Referent/in:

Nina Müller
M. Sc. Public Health, Systemischer Coach, zertifizierte Mediatorin
Zielgruppe:

Pflegeassistenten, Betreuungskräfte § 43b und Alltagsbegleiter
Wichtiges auf einen Blick
Ort
Main-Kinzig-Akademie für Gesundheit und Pflege
Fort- und Weiterbildungsinstitut
Zum Wartturm 9, 63571 Gelnhausen

Anmeldung/Reser­vierung