Rufen und Schreien als herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz

„Rufen und Schreien“ gehört zu den häufigen, sehr belastenden und kraftraubenden herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz. Es bringt Pflegekräfte nicht selten an ihre Belastungsgrenzen. Und doch ist „Schreien und Rufen“ für jeden Menschen ein wichtiger und elementarer Ausdruck der eigenen Gefühle, Wünsche und Stimmungen. Menschen mit Demenz schreien häufig, weil es ihre einzige verbliebene verbale Ausdrucksmöglichkeit ist. Welche Strategien sind im Umgang mit schreienden und rufenden Menschen in der Pflege von Relevanz? Für Pflegende erfordert es ein hohes Maß an Fachkenntnis, Beobachtungsgabe und Kommunikationsfähigkeit, um die richtigen Strategien im Umgang mit schreienden und rufenden Menschen zu erkennen und anzuwenden. Ein Patentrezept gibt es dabei indes nicht. Wohl aber Interventionsempfehlungen.

Inhalte:

  • Ursachen und Einflussfaktoren von „Rufen und Schreien“ bei Menschen mit Demen
  • Wie aus Herausforderung Überforderung werden kann
  • Interventionsebene und Strategien der Pflege- und Betreuungskräfte
  • Ziele und Motive
  • Die Sprache verstehen
  • Sich einlassen können
  • Bewältigungsstrategien

Methoden:      

  • Impulsreferat,
  • Einzel- und Gruppenarbeit,
  • Diskussionen,
  • Arbeit an Fallbeispielen,
  • Übungen

Referent/in:

Sonja Jahn
Altenpflegerin, Lehrerin für Pflegeberufe, Pflegemanagerin B. Sc., Validationsanwenderin nach Naomi Feil, Clownleiterin
Zielgruppe:

Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Pflegeassistenten, Betreuungskräfte § 43b, und Alltagsbegleiter_innen
Wichtiges auf einen Blick
Ort
Main-Kinzig Akademie für Gesundheit und Pflege
Fort- und Weiterbildungsinstitut
Zum Wartturm 9, 63571 Gelnhausen

Anmeldung/Reser­vierung