Wenn Bilder sprechen – Kreativer Ausdruck trotz Vergessen

„Wer rastet, der rostet“ – diese Weisheit ist Allgemeingut und trifft sowohl auf unseren Körper als auch auf unseren Geist zu. Auch für demenziell erkrankte Menschen ist Aktivität ein wichtiger Baustein zum möglichst langen Erhalt ihrer Fähigkeiten und zur Steigerung ihrer Lebensfreude. Demenziell erkrankte Menschen verlieren immer mehr ihre sprachliche Ausdrucksmöglichkeit und sie können ihren Alltag nicht mehr bewältigen. Sie erfahren ständig ihre Grenzen. In dieser Lebenssituation ist es wichtig Erfolge zu schaffen. Das freie Malen hat das Ziel, den demenziell erkrankten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auszudrücken und eine Sinnhaftigkeit im Tun zu erleben. Sinnes- und körperorientiertes Malen ist ein Mittel zur nonverbalen Kommunikation und zur Äußerung der inneren Befindlichkeit und eröffnet für die betreuenden Personen zugleich einen Zugang zu den Malenden.

Inhalte:

  • Bedeutung des Malens für demenziell erkrankte Menschen
  • Verschiedene Maltechniken des freien Malens kennen lernen
  • Durchführung verschiedener Maltechniken
  • Vorbereitung/Nachbereitung
  • Zielsetzung der einzelnen Techniken
  • Körperorientiertes Malen

Methoden:      

  • Verschiedene Maltechniken,
  • Einzel- und Gruppenübungen,
  • Arbeit an Fallbeispielen

Referent/in:

Sonja Jahn
Altenpflegerin, Lehrerin für Pflegeberufe, Pflegemanagerin B. Sc., Validationsanwenderin nach Naomi Feil, Clown Leiterin
Zielgruppe:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der sozialen Betreuung, Betreuungskräfte 43b, Pflegeassistenten/innen, Pflegehelfer/innen, Alltagsbegleiter/innen
Wichtiges auf einen Blick
Ort
Main-Kinzig-Akademie für Gesundheit und Pflege
Fort- und Weiterbildungsinstitut
Zum Wartturm 9, 63571 Gelnhausen

Anmeldung/Reser­vierung