Sie arbeiten in der Pflege oder in der Betreuung, weil Sie Menschen helfen wollen. Den pflegebedürftigen Menschen soll es gut gehen. Doch wie viel von sich dürfen Sie geben, ohne sich dabei zu verlieren? Im anspruchsvollen Alltag der Akut- oder Langzeitpflege verschwimmen die Grenzen zwischen empathischer Fürsorge und selbstzerstörerischer Aufopferung schnell. Und wo fängt das Helfersyndrom überhaupt an? Viele erleben es als eine frustrierende Falle, die zu Erschöpfung, Burnout und Frustration führt.
Doch es gibt einen besseren Weg: Die wahre Stärkte liegt nicht in grenzenloser Selbstlosigkeit, sondern in einer bewussten, professionellen Haltung. Im Seminar wird darauf eingegangen, wie Sie mit gesunder Distanz und klarer Abgrenzung nicht nur Ihre eigene Energie bewahren, sondern auch eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Pflege bzw. Betreuungsarbeit leisten.
Inhalte:
- Signale identifizieren
- Gesunde Grenzen setzten
- Das Umfeld und die Autonomie
- Möglichkeiten Energie anders zu nutzen
Methoden:
- Impulsreferat
- Einzel- und Gruppenarbeit
- Diskussionen
- Arbeit an Fallbeispielen
- Übungen