Validation ist eine verbale und nonverbale Kommunikationstechnik für demenziell erkrankten Menschen, die über kognitive Impulse nicht erreichbar sind. Sie wird auch als methodischer Schlüssel bezeichnet, um die fremde Assoziations- und Gefühlswelt dieser Menschen zu erreichen. Mit Gefühlen wird mehr verstanden als mit dem Verstand und logischen Denkweisen. Validation stellt einen Einklang zwischen demenziell erkrankten Menschen und ihren Kontaktpersonen her. Bei der Validation wird der emotionale Gehalt der Aussagen und des Verhaltens aufgegriffen und „validiert“ (für gültig erklärt) ohne zu analysieren, zu bewerten oder zu korrigieren.
Hinweis:
Das Seminar besteht aus zwei Teilen. Der inhaltliche Schwerpunkt des ersten Teils liegt in der Theorie der Validation. Im zweiten Seminar (Validation praktisch anwenden) wird der inhaltliche Schwerpunkt die praktische Anwendung der Validation gerichtet. Beide Seminare können auch unabhängig voneinander besucht werden.
Inhalte:
- Grundhaltung der Validation
- Was bedeutet Wertschätzung und Empathie?
- Emotionale Kompetenz
- Validation nach Naomi Feil
- Integrative Validation nach Nicole Richard
- Grenzen der Validation
Methoden:
- Impulsreferat
- Einzel- und Gruppenarbeit
- Diskussionen
- Arbeit an Fallbeispielen
- Übungen